Wohlfühl-Tipp : „Gute Nacht! (Teil 2)“


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Schlafen ist etwas Herrliches! Schlafstörungen dagegen nicht. Vielleicht haben Sie bereits einige Tipps aus dem letzten Artikel ausprobiert. Im Folgenden möchte ich Ihnen weitere Strategien vorstellen:

Wenn sie lange wach liegen und nicht einschlafen können oder nachts aufwachen und nicht wieder einschlafen können empfiehlt es sich aufzustehen und etwas zu tun. Wichtig ist, dass diese Tätigkeit entspannend ist, Sie nicht aufregt oder anstrengt. Finden Sie eine „langweilige“ Tätigkeit, die zu Ihnen passt. Vielleicht lösen Sie ein leichtes Kreuzworträtsel, blättern in einer Zeitschrift, hören etwas Radio, Stricken … Wenn Sie Müdigkeit verspüren, gehen Sie wieder ins Bett.

Machen Sie kurz vor dem Schlafen keinen Ausdauer-Sport! Sport regt Ihren Kreislauf und das Nervensystem an. Gehen Sie so „aufgekratzt“ ins Bett, kann es lange dauern, bis Sie einschlafen können. Grundsätzlich fördert Sport den Schlaf, da er Stress-Hormone abbaut. Wichtig ist jedoch, dass Sie den Sport einige Stunden vor dem Zu-Bett-Gehen machen.

Trinken Sie keinen Alkohol um schlafen zu können! Alkohol macht uns zwar zunächst müde und hilft beim Einschlafen, da er die Hirnaktivität verlangsamt, in der zweiten Nachthälfte stört Alkohol unseren Schlaf aber erheblich. Beim Abbau von Alkohol spielt das Stress-Hormon Adrenalin eine Rolle. Es sorgt dafür, dass unserem Körper Energiereserven zur Verfügung gestellt werden. Der Blutdruck und die Herzfrequenz steigen an, auch die Atmung wird beeinflusst. Sie wachen davon vermutlich auf, schlafen unruhig oder träumen viel.

Atemübungen können beim Einschlafen helfen. Hier einige Beispiele: Zählen Sie das Ein- und Ausatmen. Zählen Sie bis 10 und fangen Sie dann wieder von vorne an. Gehen Sie spielerisch mit Ihrem Atem um. Stellen Sie sich vor, dass Sie den Atem durch den Körper schicken können; vielleicht in den unteren Bauchraum oder in die Rippenbögen. Stellen Sie sich vor, wie Ihr Atem in die Lungenspitzen fließt. Stellen Sie sich vor, dass Sie beim Einatmen Energie aufnehmen und beim Ausatmen unangenehme Dinge loslassen. Denken Sie sich beim Einatmen „Ja“ und beim Ausatmen „Danke“ und beobachten Sie, welche Wirkung das hat. Durch die Beobachtung des Atems wird er tiefer und ruhiger. Das aktiviert den Parasymphatikus und der sorgt wiederum dafür, dass wir allmählich ruhig und entspannt werden.